ich, beim Gedanken daran, allein ein Barcamp auf die Beine zu stellen
Heute vor einer Woche war das erste Hexenzirkel Barcamp. Warum? Nun, der Frühjahrshexenzirkel war jetzt schon ein paar Wochen rum und ich hatte mir Anfang des Jahres in den Kopf gesetzt, dass ich gerne im Sommer ein Online-Event machen würde, was auch nochmal für fremde Leute ein guter Weg ist, in die Hexenzirkel-Mentalität zu schnuppern oder wo bestehende Hexen Kontakte einladen können und wo wir einfach nochmal die Werte des Hexenzirkels, und den Skillshareing-Gedanken in einem anderen, kürzeren Format ausprobieren.
Hat das gut geklappt? Schauen wir es uns mal an in diesem Recap!
Okay, first things first. Wie schwierig ist es wirklich alleine im Barcamp zu organisieren? Ganz ehrlich, wenn man schon ein paar Mal an Barcamps teilgenommen hat und das Grundprinzip verstanden hat, dann war es nicht schwierig.
Ich hatte ein Anmeldeformular (via E-Mail-Marketing-Tool)
Ich habe ein paar E-Mails vorgeschrieben mit Hinweisen zum Format, Regeln, Tipps fürs Pitching und Co.
Als gemeinsame Arbeitsfläche gab es ein Miro-Board für die Zeit vor und nach, vor, während und nach dem Event.
Und ich habe einfach ein stinknormales Zoom-Meeting benutzt mit Breakout-Räumen für die Barcamp-Räume.
Wenn es wirklich viele Teilnehmer:innen gegeben hätte, dann wäre dieses Setup vielleicht zu scrappy gewesen, aber da wir nur 20 Leute waren, hat es absolut ausgereicht. Apropos 20 Leute…
Was nicht so gut lief:
No Shows 👻
Das war tatsächlich eine Sache, die ich schade fand. Ich hatte fast 40 Anmeldungen, ein paar Leute haben dann Bescheid gegeben, dass sie zum Beispiel wegen Krankheit doch nicht kommen können, aber da waren jetzt immer noch einige No-Shows dabei, was ich nicht so schön finde.
Vorabeinreichungen 📝
Außerdem eine Sache, die ich nächstes Mal anders machen würde: Ich habe die Möglichkeit gegeben, schon vorher über ein Online-Formular einen Session-Vorschlag einzureichen. Das wurde nur zweimal genutzt, also einmal relativ im Vorfeld und dann einmal noch kurz vorm Event. Ehrlich gesagt hat mich das eher nervös gemacht, als mir geholfen, weil ich die ganze Zeit dachte, „Oh Gott, was, wenn niemand eine Session machen möchte?!“
Bei einem klassischen Barcamp ist es ja so, dass der Plan wirklich erst an dem Tag erscheint und beim nächsten Mal würde ich es auch dabei einfach belassen.
Netzwerk erweitern 🛜
Und zu guter Letzt: Der Plan dadurch nochmal ganz fremde Leute in den Hexenzirkel reinzuholen, ist auch nicht so richtig aufgegangen. Von denen, die da waren, waren die meisten schon Leute, die beim letzten oder im vorherigen Zirkel dabei waren. Ich persönlich habe mir natürlich ein bisschen Werbung für das Barcamp gemacht im Rahmen meiner Möglichkeiten, also den aktuellen und Ex-Hexen Bescheid gesagt, das in meinem persönlichen Newsletter geteilt und so weiter.
Ein paar Hexen haben auch auf Social Media davon gepostet, aber insgesamt war der Buzz jetzt auch nicht so groß, dass es bei vielen fremden Leuten auf dem Schirm war, glaube ich.
Was gut lief:
Pitches ✌🏻
Wie gesagt: ich war nervös, dass es keine oder zu wenig Pitches geben wird. Aber zum Glück kamen dann doch einige Ideen zustande. Ich hatte in meinen Mails erwähnt, dass eine dieser Barcamp-Regeln ist, dass man bei seinem ersten Barcamp direkt selbst ne Session pitchen sollte. Ein paar Hexen haben sich das zu Herzen genommen und tatsächlich waren das, glaube ich, sogar dann auch die Sessions, wo richtig viele Leute zugehört haben. Also haben die Hexen da direkt einen Nerv getroffen mit dem Thema, das sie mitgebracht haben!
Moderation 💁🏻♀️
Mir war klar, dass ich – auch wenn ich die Orga selber mache – ich für die Moderation Unterstützung brauche. Julia und Kerstin hatten sich direkt dafür gemeldet, als ich die Idee in den Hexenzirkel gepostet habe. Mein dritter Slot war noch frei, da bin ich dann auf Bettina zugegangen, weil ich wusste, dass sie Barcamp-Erfahrung hat und sie hat glücklicherweise sofort Ja gesagt. Die drei haben das super gemacht, haben auch bei der Sessionplanung und Tech-Erklärung geholfen. Und das war für mich auf jeden Fall super so.
Skillsharing 🔗
Am Ende des Barcamps habe ich natürlich eine Skillsharing Session veranstaltet. Dabei hat jede Person überlegt, was sie gerade braucht, wobei sie Hilfe benötigt, sei es etwas ganz Konkretes oder eher ein Austausch ist etwas. Und dann haben wir geschaut, ob aus der Gruppe der Leute, die bis dahin noch dabei waren, jemand genau dabei helfen kann.
Und turns out, ich glaube für so gut wie jede Sache hat sich jemand gefunden, wurden direkt Kontaktdaten ausgetauscht. Leute haben sich direkt verabredet, sich mit etwas zu helfen. Und literally, that is the spirit. Ob das dann alles tatsächlich stattfindet?
Naja, das weiß ich nicht. Das liegt nicht in meiner Hand. Wie heißt dieses Sprichwort? Du kannst das Pferd zum Wasser führen, aber du kannst nicht dafür sorgen, dass es trinkt.
Aber zumindest zu sehen, dass theoretisch das Skillsharing möglich ist, hat mich schon mal happy gemacht.
Okay, was ist das Fazit zum Barcamp? So wie es gelaufen ist, mit wenig Orga-Aufwand, aber auch wenig Leuten, war’s total in Ordnung und hat mir Spaß gemacht.
Ursprünglich hatte ich Anfang des Jahres überlegt, ob ich nicht nur ein Barcamp, sondern ein etwas größeres Online-Event, eher eine Art Summit auf die Beine stellen soll. Da habe ich mich dann wegen (a) meiner eigenen Kapazität und (b) einem Vibe Chat) gegen entschieden. Ich glaube, wenn ich ein richtiges Konferenzprogramm organisiert hätte und dann wären nur 20 Leute gekommen, damit wäre ich definitiv nicht zufrieden gewesen.
Ob ich ein Hexenzirkel-Barcamp in dieser Form nochmal mache, das steht in den Sternen 💫
Woran es mich auf jeden Fall bekräftigt hat: Wir haben ja in der letzten Hexenzirkel-Runde sehr auf asynchronous Skillsharing gesetzt ohne Events. So einen gemeinsamen Tag oder halben Tag als Auftakt für die nächste Runde im Herbst könnte ich mir sehr gut vorstellen. Also, dass je nachdem, was es für eine Art von Skill ist, die Leute das entweder als Vortrag oder Workshop zu Beginn des Zirkels machen oder eher als so ein begleitendes Angebot über die Wochen hinweg. Das werde ich mir nochmal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen und dann voraussichtlich im Oktober mit dem Herbst-Hexenzirkel starten.
Ich blogge auf kommunikato.de über meine Arbeit als Kommunikationsberaterin & freiberufliche Dozentin – und was ich dabei lerne und lehre. Wenn du nichts verpassen willst, abonniere diesen Blog via E-Mail:
Heute vor einer Woche war das erste Hexenzirkel Barcamp. Warum? Nun, der Frühjahrshexenzirkel war jetzt schon ein paar Wochen rum und ich hatte mir Anfang des Jahres in den Kopf gesetzt, dass ich gerne im Sommer ein Online-Event machen würde, was auch nochmal für fremde Leute ein guter Weg ist, in die Hexenzirkel-Mentalität zu schnuppern oder wo bestehende Hexen Kontakte einladen können und wo wir einfach nochmal die Werte des Hexenzirkels, und den Skillshareing-Gedanken in einem anderen, kürzeren Format ausprobieren.
Hat das gut geklappt? Schauen wir es uns mal an in diesem Recap!
Okay, first things first. Wie schwierig ist es wirklich alleine im Barcamp zu organisieren? Ganz ehrlich, wenn man schon ein paar Mal an Barcamps teilgenommen hat und das Grundprinzip verstanden hat, dann war es nicht schwierig.
Wenn es wirklich viele Teilnehmer:innen gegeben hätte, dann wäre dieses Setup vielleicht zu scrappy gewesen, aber da wir nur 20 Leute waren, hat es absolut ausgereicht. Apropos 20 Leute…
Was nicht so gut lief:
No Shows 👻
Das war tatsächlich eine Sache, die ich schade fand. Ich hatte fast 40 Anmeldungen, ein paar Leute haben dann Bescheid gegeben, dass sie zum Beispiel wegen Krankheit doch nicht kommen können, aber da waren jetzt immer noch einige No-Shows dabei, was ich nicht so schön finde.
Vorabeinreichungen 📝
Außerdem eine Sache, die ich nächstes Mal anders machen würde: Ich habe die Möglichkeit gegeben, schon vorher über ein Online-Formular einen Session-Vorschlag einzureichen. Das wurde nur zweimal genutzt, also einmal relativ im Vorfeld und dann einmal noch kurz vorm Event. Ehrlich gesagt hat mich das eher nervös gemacht, als mir geholfen, weil ich die ganze Zeit dachte, „Oh Gott, was, wenn niemand eine Session machen möchte?!“
Bei einem klassischen Barcamp ist es ja so, dass der Plan wirklich erst an dem Tag erscheint und beim nächsten Mal würde ich es auch dabei einfach belassen.
Netzwerk erweitern 🛜
Und zu guter Letzt: Der Plan dadurch nochmal ganz fremde Leute in den Hexenzirkel reinzuholen, ist auch nicht so richtig aufgegangen. Von denen, die da waren, waren die meisten schon Leute, die beim letzten oder im vorherigen Zirkel dabei waren. Ich persönlich habe mir natürlich ein bisschen Werbung für das Barcamp gemacht im Rahmen meiner Möglichkeiten, also den aktuellen und Ex-Hexen Bescheid gesagt, das in meinem persönlichen Newsletter geteilt und so weiter.
Ein paar Hexen haben auch auf Social Media davon gepostet, aber insgesamt war der Buzz jetzt auch nicht so groß, dass es bei vielen fremden Leuten auf dem Schirm war, glaube ich.
Was gut lief:
Pitches ✌🏻
Wie gesagt: ich war nervös, dass es keine oder zu wenig Pitches geben wird. Aber zum Glück kamen dann doch einige Ideen zustande. Ich hatte in meinen Mails erwähnt, dass eine dieser Barcamp-Regeln ist, dass man bei seinem ersten Barcamp direkt selbst ne Session pitchen sollte. Ein paar Hexen haben sich das zu Herzen genommen und tatsächlich waren das, glaube ich, sogar dann auch die Sessions, wo richtig viele Leute zugehört haben. Also haben die Hexen da direkt einen Nerv getroffen mit dem Thema, das sie mitgebracht haben!
Moderation 💁🏻♀️
Mir war klar, dass ich – auch wenn ich die Orga selber mache – ich für die Moderation Unterstützung brauche. Julia und Kerstin hatten sich direkt dafür gemeldet, als ich die Idee in den Hexenzirkel gepostet habe. Mein dritter Slot war noch frei, da bin ich dann auf Bettina zugegangen, weil ich wusste, dass sie Barcamp-Erfahrung hat und sie hat glücklicherweise sofort Ja gesagt. Die drei haben das super gemacht, haben auch bei der Sessionplanung und Tech-Erklärung geholfen. Und das war für mich auf jeden Fall super so.
Skillsharing 🔗
Am Ende des Barcamps habe ich natürlich eine Skillsharing Session veranstaltet. Dabei hat jede Person überlegt, was sie gerade braucht, wobei sie Hilfe benötigt, sei es etwas ganz Konkretes oder eher ein Austausch ist etwas. Und dann haben wir geschaut, ob aus der Gruppe der Leute, die bis dahin noch dabei waren, jemand genau dabei helfen kann.
Und turns out, ich glaube für so gut wie jede Sache hat sich jemand gefunden, wurden direkt Kontaktdaten ausgetauscht. Leute haben sich direkt verabredet, sich mit etwas zu helfen. Und literally, that is the spirit. Ob das dann alles tatsächlich stattfindet?
Naja, das weiß ich nicht. Das liegt nicht in meiner Hand. Wie heißt dieses Sprichwort? Du kannst das Pferd zum Wasser führen, aber du kannst nicht dafür sorgen, dass es trinkt.
Aber zumindest zu sehen, dass theoretisch das Skillsharing möglich ist, hat mich schon mal happy gemacht.
Okay, was ist das Fazit zum Barcamp? So wie es gelaufen ist, mit wenig Orga-Aufwand, aber auch wenig Leuten, war’s total in Ordnung und hat mir Spaß gemacht.
Ursprünglich hatte ich Anfang des Jahres überlegt, ob ich nicht nur ein Barcamp, sondern ein etwas größeres Online-Event, eher eine Art Summit auf die Beine stellen soll. Da habe ich mich dann wegen (a) meiner eigenen Kapazität und (b) einem Vibe Chat) gegen entschieden. Ich glaube, wenn ich ein richtiges Konferenzprogramm organisiert hätte und dann wären nur 20 Leute gekommen, damit wäre ich definitiv nicht zufrieden gewesen.
Ob ich ein Hexenzirkel-Barcamp in dieser Form nochmal mache, das steht in den Sternen 💫
Woran es mich auf jeden Fall bekräftigt hat: Wir haben ja in der letzten Hexenzirkel-Runde sehr auf asynchronous Skillsharing gesetzt ohne Events. So einen gemeinsamen Tag oder halben Tag als Auftakt für die nächste Runde im Herbst könnte ich mir sehr gut vorstellen. Also, dass je nachdem, was es für eine Art von Skill ist, die Leute das entweder als Vortrag oder Workshop zu Beginn des Zirkels machen oder eher als so ein begleitendes Angebot über die Wochen hinweg. Das werde ich mir nochmal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen und dann voraussichtlich im Oktober mit dem Herbst-Hexenzirkel starten.
Ich blogge auf kommunikato.de über meine Arbeit als Kommunikationsberaterin & freiberufliche Dozentin – und was ich dabei lerne und lehre. Wenn du nichts verpassen willst, abonniere diesen Blog via E-Mail:
Das könntest du auch spannend finden:
Threads startet in Deutschland: So plane ich, Threads zu nutzen
Vorschlag: Wie wäre es, wenn wir diese ganzen Gimmicks einfach sein lassen?
Babygirl, warum spielst du im Hard Mode?