Was sich am Accelerator ändert (Spoiler: nur die Verpackung) und was ich dabei realisiert hab

Meinen Workshop Accelerator mache ich jetzt schon eine ganze Weile und die Formen und die Inhalte haben sich in der Zeit weiterentwickelt. Jetzt ist der Schritt, Zeit für eine Umpositionierung. Woran ich das gemerkt habe, wie ich mich entschieden habe und Co folgt in diesem Blogpost.

Transparenzhinweis, der erste Teil dieses Text ist AI generiert, basierend auf der längeren Insta-Story, in der ich darüber gesprochen habe. Den unteren Teil habe ich dann händisch geschrieben.

„Was änderst du denn jetzt am Accelerator?“ fragte mich eine Freundin. „Am Programm selber nix, das funktioniert. Ich änder nur die Verpackung“. Oder, in anderen Worten: ich habe in den letzten Monaten einen schlechten Kommunikationsjob gemacht und da muss ich jetzt ran.

Was mich zur Änderung gebracht hat

  • Missverständnis: Viele denken, es geht im Accelerator nur um Workshop-Konzeption. Stimmt nicht – das ist meine Kommunikationsbaustelle.
  • Ich identifiziere mich nicht mehr mit „Mentorin“. Das Label passt nicht.
  • Ich will niemandem ein Geschäftsmodell „verkaufen“. Ich arbeite am liebsten mit Leuten, die in Bewegung sind und Umsetzung wollen.

Analyse: Wer war bisher drin – und warum?

Ich habe mir die letzten Kohorten angeschaut. Ergebnis:

  • Nur eine Person kam ohne viel Workshop-Erfahrung und brauchte intensive Konzeption (hat super funktioniert: 2 fertige Konzepte).
  • Alle anderen hatten bereits Workshop-Erfahrung – oft mit Optimierungsbedarf bei Marketing, Positionierung und Business.

Konsequenz für die Website:

  • Raus mit „Warum Workshops?“ und „Wie macht man Workshops?“. Die richtigen Leute sind bereits workshop-positiv und brauchen kein „Warum“, sondern ein „Wie weiter?“.

VIP Days: Aus dem Accelerator ausgelagert

Früher gab es öfter Anfragen für VIP Days (Dienstleistung → Workshop). Das hat stark nachgelassen. Mögliche Gründe: Branchenverschiebungen (z. B. Texterinnen, KI-Druck) oder andere Anbieter.

Entscheidung:

  • VIP Days gehören nicht mehr in den Accelerator.
  • Wer ein VIP-Day-Format entwickeln will: gerne 1:1 als eigenes VIP Day (Fokus Konzeption), nicht über den Accelerator. Marketing-Teil ist dafür oft nicht nötig.

Neue Rollenbezeichnung: Sparringspartnerin

„Mentorin“ fühlt sich nach Gefälle an. „Coach“ passt auch nicht. Ich bin Sparringspartnerin:

  • Für Menschen, die wissen, was sie tun, aber Sparring, Spiegelung und Challenge wollen.
  • Ich packe auch mal härter an: „Das ist Quatsch.“ – „Das machen wir jetzt.“ – „Diese Entscheidung challenged dich.“

Wen ich anziehe: in Aktion, eigenständig, bereit für Veränderung

  • Bereits workshop-positiv
  • In Bewegung: externe Anfragen oder interne Neuausrichtung
  • Wunsch, etwas Eigenes zu entwickeln (eigene Frameworks, klarere Angebote)
  • Bereitschaft, Altes loszulassen (kill your darlings), statt Schwer-Verkäufliches um jeden Preis zu pushen

Drei Archetypen, die perfekt passen

  • A: Die/der Erfahrene
    • Viel gemacht (Job, freiberuflich, Gruppen/Einzel), bisher mit Methoden/Modellen von außen.
    • Ziel: eigenes Framework entwickeln
  • B: Die/der Bauchladen-Profi
    • Kann viel, wird zu vielem angefragt, wirkt nach außen unscharf.
    • Ziel: Fokus, klare Positionierung, zugespitztes Angebot
  • C: Die/der Individual-Worker
    • Arbeitet sehr individuell (Coaching/Beratung) und will ein skalierbares Gruppenformat bauen.
    • Ziel: Gruppenangebot für one-to-many statt one-to-one

Worum es im Accelerator wirklich geht

Nicht nur Konzeption. Vor allem:

  • Positionierung und Angebotsschärfung
  • Framework-Entwicklung
  • Marketing, Nachfrageaufbau, Sales
  • Geschäftsmodellentwicklung

Inkubator: gutes Produkt, falsche Stufe

Der Inkubator ist für Menschen, die erst überlegen, ins Dozent:innengeschäft einzusteigen. Die Brücke in den Accelerator wäre realistisch eher in Jahren, nicht in Wochen. Ich überlege daher an einem neuen leichten Einstieg, der den Weg in den Accelerator erleichtert. Ideen willkommen.

Nächste Kohorte: September – Dezember

  • Start: Anfang/Mitte September
  • Dauer: 3 Monate – Abschluss vor Weihnachten
  • Wunschgröße: 6 Personen (weniger geht, mehr geht)
  • Preis: 2027 wird teurer. Dieses Jahr unverändert.

Ablauf:

  • Kein Direktkauf. Erster Schritt: Kontakt aufnehmen.
  • Wir sprechen (Telefon/Zoom), schauen auf Passung und Ziele.

Call to Action

  • Du erkennst dich in A, B oder C wieder und willst mit mir als Sparringspartnerin arbeiten? Schreib mir für ein Kennenlerngespräch.
  • Du kennst jemanden, für den das passt? Bitte weitersagen.

Okay, das war die Zusammenfassung von meiner Story. Danke Roboter, ich übernehme jetzt wieder!

Hier noch ein paar Realisationen im Prozess:

Ich war zu fokussiert auf das Thema „Geschäftsmodell“

Darüber zu sprechen, wie man für Workshops bezahlt wird, war ein cooler Party-Trick – ABER wer das noch nie gemacht hat muss sich erst wochen- und monatelang mit dem Gedanken anfreunden. Die wenigsten kommen sofort in die Gänge.

Ich hab mich zu lange davor gesperrt, konkretere ‚Wunschkundinnen‘ zu formulieren

Was funktioniert hat: Reverse Engineering. Also die echten Accelis auflisten und gucken, wer eigentlich zum gleichen Typ gehört.

Ich hab zu lange die Accelerator-Website nicht angefasst

Alá „never change a running system“, denn es *kamen* ja Interessierte darüber. Oder nicht? Kamen sie eher über Empfehlungen? Haben sie sich wegen der Website bei mir gemeldet oder trotz?


That’s all for now. Schaut euch gern die überarbeitete Accelerator-Website an und wenn ihr wen kennt, der zu Gruppe A, B oder C gehört – leitet es weiter. Danke!

Ich blogge auf kommunikato.de über meine Arbeit als Kommunikationsberaterin & freiberufliche Dozentin – und was ich dabei lerne und lehre. Wenn du nichts verpassen willst, abonniere diesen Blog via E-Mail:

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