Es war einmal eine kleine Kato, die sich peinlicherweise gerne Self-Improvement Content reinzieht. Selbstverständlich stieß sie dabei schnell auf James Clear und Atomic Habits. Weil sie ein sturer Wassermann ist, dachte sie jahrelang, dieses Buch sei ihr zu mainstream ist. Irgendwann Ende 2025 wurde *schon wieder* Atomic Habits als Inspo in einem Content-Piece genannt und sie dachte: Nun ist es Zeit, endlich mal das Original zu lesen, auf das sich gefühlt jeder in der Branche bezieht.
Die kleine Kato bereute diese Entscheidung, denn Atomic Habits ist knapp 300 Seiten lang und hätte ein langer Blogpost sein können. Naja, jetzt sind wir hier.
Ich muss sagen, ich bin optimistisch reingestartet, denn ziemlich auf einer der ersten Seiten wird das Prinzip „Systems vs. Goals“ beschrieben. Und dieses System, muss ich sagen, hat meine Herangehensweise an persönliche Organisation und persönliche Produktivität ziemlich auf den Kopf gestellt, als ich das vor ein paar Jahren entdeckt habe. (Siehe auch: No goals this year)
Ich dachte: „Wow, wenn das Prinzip schon so früh kommt und nicht erst als eine Art Fazit im Buch, was steckt wohl noch alles hier drin?“ Spoiler, die meisten großen Konzepte wie 1% besser, Habit-Stacking oder Accountability-Partner, hat man auch schonmal gehört. Und sonst gibt’s viel Fluff, Wiederholungen und die typisch amerikanischen Anekdoten.
Der Kern des Buches ist, dass die vier verschiedenen Laws genauer erklärt werden:
make it obvious
make it attractive
make it easy
make it satisfying
Ehrlich gesagt habe ich das Gefühl, dass dieses ganze Habit-Ding dadurch eher verkompliziert als erleichtert wird. So wie viele Leute zu Beginn des Jahres sich vornehmen, fit zu werden, sich im Fitnessstudio anmelden und nach drei Trainings nicht mehr hingehen, gab es bestimmt auch viele motivierte Leute, die ihr Leben in den Griff kriegen wollten, dieses Atomic Habits gekauft haben und nach der Hälfte aufgegeben und das Buch weggelegt haben. Ich kann es ihnen nicht verübeln, ganz ehrlich. Es ist jetzt nicht schwierig zu lesen, aber es ist auch nicht gerade fesselnd.
Ich habe das Gefühl, dass man heutzutage die ganzen Kernelemente von Atomic Habits schon in vielen anderen Self-Improvement-Sachen gehört hat. Wenn man also nicht gerade totaaaaal neu ist in dieser Bubble, ich glaube, dann lernt man aus der Originallektüre nicht allzu viel.
Für mich hätte James Clear das Ganze in einem Blogpost zusammenfassen können; aber na gut, immerhin für dieses System vs. Goal-Denken bin ich ihm dankbar.
Es war einmal eine kleine Kato, die sich peinlicherweise gerne Self-Improvement Content reinzieht. Selbstverständlich stieß sie dabei schnell auf James Clear und Atomic Habits. Weil sie ein sturer Wassermann ist, dachte sie jahrelang, dieses Buch sei ihr zu mainstream ist. Irgendwann Ende 2025 wurde *schon wieder* Atomic Habits als Inspo in einem Content-Piece genannt und sie dachte: Nun ist es Zeit, endlich mal das Original zu lesen, auf das sich gefühlt jeder in der Branche bezieht.
Die kleine Kato bereute diese Entscheidung, denn Atomic Habits ist knapp 300 Seiten lang und hätte ein langer Blogpost sein können. Naja, jetzt sind wir hier.
Ich muss sagen, ich bin optimistisch reingestartet, denn ziemlich auf einer der ersten Seiten wird das Prinzip „Systems vs. Goals“ beschrieben. Und dieses System, muss ich sagen, hat meine Herangehensweise an persönliche Organisation und persönliche Produktivität ziemlich auf den Kopf gestellt, als ich das vor ein paar Jahren entdeckt habe. (Siehe auch: No goals this year)
Ich dachte: „Wow, wenn das Prinzip schon so früh kommt und nicht erst als eine Art Fazit im Buch, was steckt wohl noch alles hier drin?“ Spoiler, die meisten großen Konzepte wie 1% besser, Habit-Stacking oder Accountability-Partner, hat man auch schonmal gehört. Und sonst gibt’s viel Fluff, Wiederholungen und die typisch amerikanischen Anekdoten.
Der Kern des Buches ist, dass die vier verschiedenen Laws genauer erklärt werden:
Ehrlich gesagt habe ich das Gefühl, dass dieses ganze Habit-Ding dadurch eher verkompliziert als erleichtert wird. So wie viele Leute zu Beginn des Jahres sich vornehmen, fit zu werden, sich im Fitnessstudio anmelden und nach drei Trainings nicht mehr hingehen, gab es bestimmt auch viele motivierte Leute, die ihr Leben in den Griff kriegen wollten, dieses Atomic Habits gekauft haben und nach der Hälfte aufgegeben und das Buch weggelegt haben. Ich kann es ihnen nicht verübeln, ganz ehrlich. Es ist jetzt nicht schwierig zu lesen, aber es ist auch nicht gerade fesselnd.
Ich habe das Gefühl, dass man heutzutage die ganzen Kernelemente von Atomic Habits schon in vielen anderen Self-Improvement-Sachen gehört hat. Wenn man also nicht gerade totaaaaal neu ist in dieser Bubble, ich glaube, dann lernt man aus der Originallektüre nicht allzu viel.
Für mich hätte James Clear das Ganze in einem Blogpost zusammenfassen können; aber na gut, immerhin für dieses System vs. Goal-Denken bin ich ihm dankbar.
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